Herzlich willkommen auf Tapas-Blog,

der Begriff Tapas gehört in Spanien zum täglichen Leben und beinhaltet die kleinen appetitanregenden kalten und warmen spanischen Speisen.
Der Ursprung der Tapas liegt in Andalusien und ist eng verbunden mit einem Glas Sherry oder Wein. Man sagt, dass das Stück Brot, die Scheibe Schinken oder Käse, die als "Deckel" über das Sherry- bzw. Weinglas gelegt wurde, um das wunderbare Aroma im Glas zu bewahren, der Ursprung der Tapas-Kultur in Spanien ist.
Hinzu kam natürlich der Genuß und die Lebensart, sich an eine Theke zu lehnen und sich bei einem kleinen Imbiß und einem Glas Sherry oder Wein mit Freunden, Bekannten, Fremden, der Familie oder dem Wirt über dies und das zu unterhalten und dabei auch gerne die Zeit aus dem Auge zu verlieren.

Tempranillo – auf den Spuren des Klassikers

Tempranillo-Trauben

Tempranillo-Trauben

Tempranillo ist nicht nur die bedeutendste und am meisten angebaute rote Rebsorte in Spanien – sie ist eine der bedeutendsten roten Rebsorten der Welt. Sie konnte in den vergangenen Jahrzehnten enorm an Boden gewinnen und hat sich zum absoluten Protagonisten der spanischen Rotweinszene entwickelt. Eine ihrer Stärken ist, dass sie unterschiedliche Bodenarten hervorragend zum Ausdruck bringt. Deshalb gilt sie auch als der große „Bodeninterpret“ unter den spanischen Rebsorten.
Der Name der Rebsorte stamm aus dem spanischen Wort temprano = „früh“, genau übersetzt heißt Tempranillo „kleine Frühe“, weil die Tempranillo-Trauben kleiner sind und etwas früher reif werden als andere Sorten wie etwa die Garnacha. Sie wird häufig mit der Rebsorte Garnacha zusammen im „Cuvée“ verwendet, zum Beispiel beim Rioja-Wein, ein Verschnitt mit Garnacha und Mazuelo, der typischerweise aus 60–90 % Tempranillo-Trauben besteht und tiefrot, würzig und lange lagerfähig ist.
Die Tempranillo-Rebe ist die Hauptsorte in La Rioja; insgesamt kommt sie in Spanien mit 189.446 Hektar Anbaufläche auf den zweiten Platz unter den Rebsorten (die absolute Siegerin ist die weiße Sorte Airén mit 305.355 Hektar). Sie hat eine dickere Beerenschale, eine kompakte Struktur und dient zur Erzeugung dunkler, langlebiger Weine. Sie verleiht dem Wein auch ein kräftiges ‘Rückgrat’ und einen duftig-fruchtbetonten Charakter. Die Weine sind mittelmäßig alkoholstark (ca. 11–13 %) und haben ein großes Reifepotential im Holz. Sie zeichnen sich durch elegante Weiche und süße Tannine aus, weshalb sie im Gegensatz zum Cabernet schon als Jungweine getrunken werden können. Ihre Stärke kommt erst im Barriqueausbau zur Geltung. Damit gute Qualitäten erzeugt werden können, sollten die Ernteerträge nicht 60 dt/ha übersteigen.
Es werden ihr – je nach Ausbau – Geschmacksnuancen von Kirschen, Trockenfrüchten, Pflaumen, Beerenfrüchten (nach Barriqueausbau) sowie Nuancen von Tabakblättern, Gewürzen, Leder, Lakritze und Bitterschokolade nachgesagt. Je nach Region und Land gibt es viele andere Namen für diese Rebsorte…z.B.:
• in Ribera del Duero: Tinta del País, Aragonés, Tinta Fina
• in La Mancha und Valdepeñas: Cencibel
• im Weinbaugebiet Toro: Tinta Fina oder Tinta de Toro
• in Katalonien: Ull de Llebre bzw. Ojo de Liebre
• im Douro-Gebiet in Portugal: Tinta Roriz
• im Alentejo (östlich von Lissabon): Aragonês oder auch Aragonêz
• in Argentinien: Tempranilla
Unser Fazit: Einfach an den Tresen Platz nehmen und sich von der Vielfalt der YOSOY-Weinkarte verführen lassen …Na dann: SALUT!

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Semana Santa

Semana Santa

Semana Santa

Die Semana Santa (Karwoche) in Sevilla ist die bedeutendste und bekannteste in ganz Andalusien und Spanien, deren Ursprung bis weit ins Mittelalter zurückgeht. Die ersten „Hermandades“ bildeten sich bereits im 14. Jahrhundert. Diese ersten Bruderschaften, die nach Zusammenschlüssen und Namensänderungen teilweise immer noch in den heutigen vorhanden sind, veranstalteten erste Prozessionen, bei denen sich die Teilhabenden kasteiten.
Prozessionen finden die gesamte Heilige Woche über statt, die Hauptprozession ist jedoch in der Regel am Karfreitag. Das Hauptelement einer jeden Prozession ist die Virgen, die mit kostbaren Gewändern, Kerzen und dem typischen Baldachin geschmückt ist. Zu jeder Prozession gehören mehrere hundert bis zu über tausend Menschen. Die Prozessionen setzen sich meist aus den Pasos mit ihren Trägern und Begleitern, den Nazarenos (dt.: Büßer) und Penitentes, und Musikkapellen bzw. Trommlergruppen (in Aragonien) zusammen. Die Büßer gehen oft barfuß, tragen lange Kutten und sind mit der typischen Spitzhaube maskiert, was der Anonymität des Bußakts dient. Die Prozession beginnt in der Kirche der Heimatgemeinde der jeweiligen Bruderschaft. Ziel ist die Strecke, die für die Erfüllung des Bußaktes vorgeschrieben ist. Diese Strecke ist genau festgelegt und für alle Bruderschaften einer Stadt gleich. In Granada ist das die Strecke vom Rathausplatz zur Kathedrale, durch das Hauptportal in die Kathedrale hinein, bis vor den Altar, seitlich an der Puerta del Perdón (Tür der Vergebung) aus der Kathedrale heraus. Danach zieht die Prozession zur Ausgangskirche zurück. Typisch sind Prozessionen mit Christus- und Marienfiguren und (häufig verschleierten) Büßern.
Semana Santa in Spanien

Semana Santa in Spanien

Die Bevölkerung betrachtet oder begleitet die Prozessionen mit besonderem Augenmerk auf die Pasos und in relativer Stille. Etwas lauter geht es bei zwei der bekanntesten Prozessionen in Sevilla zu. Deren Marienbilder, die Virgen de la Esperanza Macarena und die Esperanza de Triana, teilen die Bevölkerung Sevillas geradezu in zwei „Fanlager“. In manchen Orten, darunter Granada, gibt es auch Schweigeprozessionen, während denen die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet wird. Zur Beleuchtung dienen dann nur noch die von den Teilnehmern der Prozession getragenen Kerzen. Bei manchen dieser Prozessionen wird auch die Marschmusik durch kurze, orchestrale Musikstücke ersetzt.
Zwei Düfte beherrschen in diesen sieben Tagen die Stadt, die gegensätzlicher nicht sein können: Weihrauch und Orangenblüten. Im Weihrauch wird die Passion Christi und in den Orangenblüten der Festcharakter und das Wiederaufwachen des Frühlings ausgedrückt.

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Schnell & Superlecker: Tomaten-Oliven-Tarte

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Tomaten-Oliven-Tarte

Zutaten für 6 Portionen:
200 g TK-Blätterteig, 350 g feste Kirschtomaten, 30 g grüne Oliven ohne Stein, 2 Frühlingszwiebeln, 2 El Pesto (Glas), 150 g geraspelter Emmentaler, Salz, Pfeffer, 1 El Kräuter der Provence

Zubereitung:
1. Blätterteig auftauen lassen. Tomaten waschen. Oliven in Stücke schneiden. Das Weiße und Hellgrüne der Frühlingszwiebeln fein hacken. Blätterteigblätter aufeinander legen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 30×30 cm ausrollen. Eine Tarteform (26 cm Ø) damit auslegen.
2. Tomaten, Oliven, Frühlingszwiebeln und Pesto auf dem Boden verteilen. Mit Käse bedecken und mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen. Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad (Gas 5, Umluft 220 Grad) 25 Min. auf der untersten Schiene backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen. Den Tarterand mit einem Messer von der Form lösen und in der Form servieren.

FAZIT: ein super schnelles Gericht, wenig Aufwand und geschmacklich bombe…Superlecker!!! Man sollte nicht mit Tomaten und Pesto sparen. Buen provecho!!!

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Flamenco: Tanz der Emotionen

Flamenco: Tanz der Emotionen

Flamenco: Tanz der Emotionen

Was ist Flamenco?
Flamenco ist eine Kunstform die sich in zwei Varianten präsentiert: Musik und Tanz. In der Instrumentalmusik spielen Gesang und Gitarre die bedeutendste Rolle. Es gibt andere Begleitungen, wie rhythmisches Händeklatschen und manchmal spielen auch andere Instrumente eine wichtige Rolle. Der Tanz ist sehr expressiv und jeder Teil des Körpers muß sich gleichzeitig und koordiniert bewegen: die Füße, die Beine, die Hüften, die Taille, die Finger, die Hände, die Arme, die Schultern und der Kopf. Um den Flamenco zu erlernen, benötigt man zweierlei: Seele und Technik. Und das ist kein einfaches Vorhaben, weil der Flamenco sehr kompliziert und reich an Varianten ist. Man kann mehr als 50 verschiedene “Palos” des Flamencos zählen. Jeder “Palo” hat seinen eigenen Rhythmus, seine eigene Harmonie und ist eigentlich ein anderer Tanz. Vereinfachend kann man diese Palos in zwei Gruppen oder Stilrichtungen teilen: Flamenco Jondo: ernsthafte Variante, die tiefe Gefühle ausdrückt. Diese Form ist am schwierigsten zu verstehen oder zu lieben, deshalb spielt man sie meist in Expertenkreisen oder in Theatern. Bevorzugte Themen sind Liebe, Enttäuschungen, Leiden …. und man singt und tanzt mit tiefen Gefühlen. Zur dieser Gruppe gehören z.B.: Farruca, Martinete, Minera, Petenera, Soleá und Tiento. Flamenco Festero oder festlicher Flamenco ist die fröhliche Art, auch hier geht es um Liebe, Gefühle, und vor allem Freude. Man spielt ihn bei Festen und tanzt mit einer fröhlichen Stimmung. Zur dieser Gruppe gehören z.B.: Bulerias, Alegrias, Fandanguillos, Sevillanas, Rumba, und Tangillos. Aber vor allem ist Flamenco Gefühl. Und um diese Gefühle auszudrücken, benutzt der Flamenco sehr eigenartige und immer starke Formen. Aus diesem Grund läßt er wenige Leute kalt, man liebt ihn oder man haßt ihn.

Geschichte des Flamencos
Zu den Ursprünge des Flamencos können wir nur vermuten, da wir vor 1774 keine Literatur haben in der die Volksmusik und -tänze Andalusiens mit dem Wort Flamenco bezeichnet wurde. Das einzige worüber es keinen Streit gibt ist, dass der Flamenco immer eine typische südspanische Kunstform war, und dass seine Wiege sich im Tal des Flusses Guadalquivir befindet. Eine Tatsache ist, dass wir im Flamenco zahlreiche Einflüsse finden, was in einem Land, das durch die Jahrtausende von den verschiedenartigsten Zivilisationen und Kulturen beherrscht oder besucht wurde, keineswegs überraschen wird: Phönizier, Griechen, Karthager, Römer, Juden, Mauren, Gothen und Zigeuner haben in diesem Land gelebt. Alle haben ihre Spuren hinterlassen, und einige von ihnen den Flamenco beeinflusst. Martial und Juvenal berichten von den Puellae Gaditanae, Mädchen aus dem Spanischen Gades (einer von den Phönizieren gegründeten Kolonie), die “unter Kastagnettenbegleitung ihre üppigen Hüften kreisen oder in geübtem Zittern schwingen ließen”. Diese Mädchen waren damals sehr bekannt in Rom und ihre Auftritte der beliebte Höhepunkt vieler Feste. Manchmal finden wir in diesen Quellen das Wort Tänzerin mit dem Wort Gaditanae besetzt.

Flamenco

Flamenco

Auf Abbildungen aus der Antike finden wir die Tänzerinnen mit Kastagnetten dargestellt, und die Haltung der Arme und Beine ist identisch mit der im heutigen Flamenco. Aber vielleicht ist das auch nur ein Zufall oder eine Tanzart des Mittelmeerraums, die im Flamenco noch heute lebendig, aber in anderen Teilen Südeuropas verschwunden ist. Eine weitere Vermutung ist, dass die Siguiriya, die Saeta und der Fandango in der semitische Liturgie ihren Ursprung haben. Über die maurischen Einflüsse braucht man nicht viel vermuten: wenn man einen Flamenco-Sänger mit seiner trockenen, traurigen Stimme hört, ist dieser Einfluss ziemlich offensichtlich. Es ist auch interessant, dass einige Tanzbewegungen überraschende Ähnlichkeiten haben mit asiatischen Tänzen aus Regionen, die früher von den Zigeunern besiedelt waren. Auch der Rhythmus verfügt über Charakteristika, die man heute sonst nur in Indien findet. Wir könnten lange weitere Einflüsse nennen und weitere Vermutungen anstellen. Jedenfalls ist es eine Tatsache, dass der Flamenco sich immer von den verschiedensten Musikrichtungen hat beeinflussen lassen.

Entwicklung des Flamencos nach 1774
Die Wiege des Flamenco dürfte sich dort befunden haben, wo zwischen 1765 und 1860 die ersten Flamenco-Schulen gegründet wurden, in Cadiz, Jerez de la Frontera und in Triana (Sevilla). In dieser frühen Epoche eroberte der Flamenco seinen festen Platz in den Tanzsälen. In der Goldenen Ära (1869-1910) entwickelte sich der Flamenco in den zahlreichen Musik-Cafés (cafés cantantes) der Epoche zu seiner definitiven Form. Damals entstanden neben der fröhlichen Tanzmusik auch die ernsthaften Varianten (cante jondo). Die Tänzer waren immer noch die Hauptattraktion für das Publikum der cafés cantantes, die Gitarristen spielten aber eine immer bedeutendere Rolle. In der Zeit von 1910 bis 1955 stand die Opera flamenca (Flamenco-Oper) im Mittelpunkt. Sie brachte vor allem leichtere musikalische Kost, wie etwa Fandangos und Cantes de ida y vuelta, wobei letztere deutliche lateinamerikanische Einflüsse zeigten. Von 1915 an wurden fröhliche Flamenco-Shows organisiert und Tourneen in die ganze Welt veranstalteten. Diese Entwicklung hatte aber auch Gegner, und 1922 organisierte eine Gruppe von Intellektuellen rund um den Komponisten Falla einen Flamenco-Wettbewerb in Granada, der den “authentischen” cante jondo fördern sollte. 1955 begann eine Art von Flamenco-Renaissance. Die führenden Tänzer und Solisten, die sich in den tablaos, den Nachfolge-Lokalen der frühen cafés cantantes, einen Namen gemacht hatten, traten von jetzt an in den großen Theatern und Konzerthäusern auf. Das Gitarrenspiel erreichte einen Höhepunkt, ebenso künstlerisch wie in seiner Popularität.

Lucita

Lucita

Der heutigen Flamenco
Der heutige Flamenco zeigt häufig Einflüsse anderer Musikrichtungen, etwa Jazz, Salsa, Bossa Nova, etc. Das Gitarrenspiel, das früher nur der Begleitung von Sängern und Tänzern gedient hatte, entwickelte sich zu einer eigenständigen Kunstform, der große Virtuose Paco de Lucia spielte dabei eine Schlüsselrolle.
Sehr wichtige Flamenco-Künstler haben den Flamenco in die Welt hinausgetragen, deshalb kann man nicht mehr sagen dass der Flamenco eine typische südspanische Kunstform ist (genauso wie man nicht mehr sagen, dass der Jazz eine typische Musik von New Orleans ist). Heutezutage gibt es große Flamenco-Künstler, die in anderen Ländern als Spanien geboren wurden, und es gibt gute Flamenco-Schulen nicht mehr nur in Südspanien, sondern auch in Barcelona, Madrid, aber ebenso in internationalen Hauptstädten.
Natürlich bleibt Andalusien aber immer noch das Zentrum des Flamenco, deshalb kann man dort öfter Flamenco erleben als anderswo. Außerhalb Spaniens sieht man den Flamenco eher in den großen Theatern und Konzerthäusern, aber in Wirklichkeit ist er eine intime Musikform. Und wirklich authentischen Flamenco erlebt man vor allem während einer “Juerga” im südlichen Spanien, in einer kleinen Gruppe von Musikern und Freunden: die ganze Welt scheint dann aus der Stimme, der Gitarre und dem Körper der Tänzerin im Mondlicht zu bestehen.

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Ein neuer Klassiker.....Altos de Raiza

Altos de Raiza, Rioja

Altos de Raiza, Rioja

Weinregion: D.O. Rioja
Rebsorten: 100% Tempranillo
Ideale Bedingungen zum Genuss:  Bei einer Temperatur von 16ºC – 18ºC servieren. Empfohlen für: Rotes Fleisch, Wild und gereifter Käse.

Dank ihres Geistes zum kontinuierlichen Wandel und Wachstum ist die Weinkellerei Vicente Gandia heute ein führender spanischer Produzent von Qualitätsweinen und der erste Weinproduzent der Region Valencia. Sie unterhält Geschäftsbeziehungen in mehr als 85 Ländern auf fünf Kontinenten. Gegenwärtig sind 75% der Weine für den Export bestimmt und 25% werden in Spanien verkauft. Sein internationaler Ruf ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Vor allem dank den mehr als 200 internationalen Preisen und Auszeichnungen, die seine Weine gewonnen haben, zum Beispiel den Medaillen für Generación 1 (Challenge International du Vin, Frankreich; Mundus Vini, Deutschland), Ceremonia (Challenge International du Vin in Bordeaux, London Wine Trade Fair), Fusta Nova (bester spanischer Muskateller – Nariz de Oro [goldene Nase]) und Hoya de Cadenas Reserva (Best Buy Wine Spectator, bester Wein für Hotelgewerbe und Spitzenrestaurants, Amsterdam).Bodegas Vicente GandíaAls Anerkennung für seine Arbeit und Verdienste in der Welt des Weins wird Jose Mª Gandia im Jahr 1996 in Großbritannien zum Mitglied des Ordens Los caballeros del Vino ernannt. Außerdem erhält er 2007 von FENAVIN die internationale Auszeichnung für sein dem Wein gewidmetes Leben (eine Anerkennung, die auch Perönslichkeiten wie dem bekannten internationalen Kritiker Robert Parker verliehen wurde). Herstellung:  In der zweiten Septemberhälfte findet die Weinlese per Hand statt. Diesem Wein liegt eine Auswahl der besten Tempranillo-Trauben aus la Rioja zugrunde. Der fermentierung bei 26ºC  folgt die organoleptische Prüfung. Dieser Wein präsentiert sich in glänzend kirschrot Farbe mittlerer bis hoher Intensität mit purpurrotem Schimmer. Sein Aroma erinnert an Erdbeeren, Himbeeren und anderen roten Früchten. Im Mund entfaltet dieser Wein eine gute, ausgewogene Struktur mit vorherrschenden Fruchtgeschmäcken.

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Silvesterbrauch: Trauben essen in Spanien

Puerta del Sol MADRID

Puerta del Sol MADRID

Zu Silvester richten sich alle Augen Spaniens auf Madrid. In Spanien werden zwölf Trauben zu jedem Glockenschlag zum Jahreswechsel verzehrt. Das Glück soll uns hold sein im kommenden Jahr. Ob das Tragen von roten Dessous von Spanierinnen und Spaniern wirklich Glück bringt – wer kann das wissen. Das Traubenessen jedoch ist ein anderes, ein wichtiges Signal, das neue Jahr freundlich zu stimmen und das für jeden einzelnen Bewohner Spaniens. Daher ist das Traubenessen ein Muss für jeden Spanier. Die noche vieja – die Silvesternacht – beginnt mit einem ausgiebigen Essen zu Hause oder im Restaurant. Alle sind mit der Familie zusammen. Alter und Gemütszustand spielen keine Rolle: Hier ist der Platz für den letzten Tag im Jahr. Nach dem Essen harren alle auf die entscheidenden Glockenschläge von der Turmuhr an der Puerta de Sol in Madrid. Denn nun ist Madrid nicht nur das politische Zentrum von Spanien – Madrid ist in diesem Moment das Zentrum für das mögliche Glück aller Spanier. Dieses Spektakel wird jedes Jahr landesweit live im Fernsehen übertragen. Hier herrscht über allem die Turmuhr – hier am Sitz der Präsidentin der Comunidad Madrid. Die Moderatoren geben das Signal, dann haben die Kameras nur noch die Turmuhr im Bild. Eine Minute vor 24 Uhr ertönen zwölf Glockenschläge. Ganz Spanien verfolgt die 12 gewichtigen, bedeutenden Schläge am Fernseher – Zu diesem Zeitpunkt – zum Zeitpunkt der Glockenschläge gibt es für jeden Spanier die gleiche Pflicht: Mit jedem Glockenschlag muss eine Traube verzehrt werden, wobei dies jeweils mit einem gedachten Wunsch verbunden wird.

12 Weintrauben Silvester

12 Weintrauben Silvester

Zum Jahresausgang gehören die uvas de la suerte (Trauben des Glücks). Das Angebot an Weintrauben steigt natürlich vor dem Silvestertag sprunghaft an in den Supermärkten. Alle anderen Früchte fristen in diesen Tagen ein armseliges Dasein. Es gibt verschiedene Angebote, um der Hausfrau das Zählen zu erleichtern: zum Beispiel Plastiksektgläser mit genau zwölf Trauben; oder auch geschälte und entkernte Trauben in Dosen, natürlich abgezählt 12 Stück! Na ja, sollte es nicht gelingen, die 12 Trauben in der vorgegebenen Zeit der Glockenschläge samt der gedachten Wünsche hinunterzuschlucken – auch dann kann man gespannt sein, was das für das neue Jahr bedeutet: Unglück – wohl kaum! Dieses Traubenessen geht auf das Jahr 1909 zurück – ein Jahr mit einer üppigen Traubenernte. Was machen wir mit den vielen Trauben: Silvester feiern?! Selbstverständlich darf nach dem letzten Glockenschlag ausgiebig gefeiert werden – wo auch immer. Nun kann man der Enge des familiären Kreises entweichen und in den Bars feiern. Dem Glück im kommenden Jahr steht nichts mehr im Wege.

Das YOSOY-Team wünscht einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!!!

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Weihnachten in Spanien

belen navidad

belen navidad

Die Adventszeit ist in Spanien weitestgehend fast unbekannt. Adventskalender und Adventskränze sucht man vergeblich. Allerdings werden im Dezember Wohnhäuser und Geschäfte weihnachtlich geschmückt und die Städte erstrahlen im Glanz tausender Lichter.
Was einen festen Platz in der Vorweihnachtszeit hat, sind die Krippen. Dabei werden in den spanischen Kirchen aber auch auf öffentlichen Plätzen und in jeder Wohnung kunstvoll gestaltete Figuren aufgestellt, die die Geburt Christi nachstellen. Aus Katalonien stammte die Tradition der Lebenden Krippen (Presebres vivientes), die inzwischen in vielen Orten in ganz Spanien zu finden ist. Laienschauspieler stellen dabei den Lebensalltag in Bethlem zur Zeit von Jesus Geburt dar.
Ein typisches Weihnachtsessen gibt es auch in Spanien nicht, beliebt ist ein mit Kastanien, Äpfeln oder Pflaumen gefüllter knusprig Truthahn, aber auch Lammbraten und andere Braten kommen genauso auf den Tisch wie Fisch und Meeresfrüchte. Vorher werden häufig Käse und Schinken gereicht, den Abschluss machen Weintrauben, Marzipan und ein Brandy de Jerez. Im ganzen Land verbreitet ist turrón, hergestellt aus gerösteten Mandeln, Zuckern, Honig und Eiern.

Turron

Turron

Obwohl die katholische Messe nicht mehr so viel Publikum hat wie vor einigen Jahren, existiert um Mitternacht immer noch die Mitternachtsmesse, Misa del Gallo, die Messe des Hahns. Sie wird in Spanien so genannt, weil ein Hahn die Geburt Jesu als erster verkündet haben soll. Danach ist es vor allem in ländlichen Gebieten üblich, sich danach auf öffentlichen Plätzen zu treffen und gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. In Spanien ist die Lotterie ein fester Bestandteil der Weihnachtstradition. Überall im Lande finden Partys statt, Millionen Menschen verfolgen die Ziehung der Gewinnzahlen im Fernsehen und Radio. So gut wie jeder Spanier ist an einem Los beteiligt und fiebert der Ziehung entgegen. Dabei hofft jeder auf „El Gordo“ (der Dicke), den Hauptgewinn. „El Gordo“ beträgt drei Millionen Euro und wird 195 Mal ausgezahlt.

Das YOSOY-Team wünscht eine frohe Weihnacht!

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Don Felipe und sein Wein...

Rioja Vega

Rioja Vega


Bodegas Rioja Vega,
Alkoholgehalt: 14%,
Sauregehalt: 5,25 g/ Liter,
Rebsorte: Tempranillo, Mazuelo, Graciano

Beschreibung: Was ewig währt, wird manchmal spitze. Don Felipe wollte seine Bodega zu den angesehensten Kellereien der Region entwickeln. Hundert Jahre sollte es dauern, bis diese Vision Wirklichkeit wurde. Es ist soweit. Die Reserva von Rioja Vega erscheint im Glas in hellem und sauberem Kirschrot. Das Bukett enthält Aromen von Vanille, Toffee und Geröstetem. Sie werden begleitet von intensiven Fruchterlebnissen. Am Gaumen wirkt der Wein sehr gut ausbalanciert, voll und samtartig.
Weitere Angaben des Herstellers: Der Rioja Vega Reserva wird hergestellt aus Trauben von 50 Jahre alten Weinstöcken, angebaut auf dem Hang der Sierra de Cantabria in 12 Jahre alten Parzellen. Ein im Mund gut strukturierter Wein, mit ausgezeichneter Frucht in der Nase, ist das Ergebnis.
Unser Fazit: geiler Stoff nicht nur zum Essen…Na dann: SALUD!

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Galizien grüßt: Viña Reboreda

Viña Reboreda

Viña Reboreda

Viña Reboreda Ribeiro 2010
Bodega: Bodegas Campante
Weinregion: D.O. Ribeiro, Ourense, Galizien.
Trauben: Godello, Torrontés, Treixadura und Palomino
Empfohlene Trinktemperatur 8-10° Grad C.
Alkohol: 11% Vol.
www.campante.com
Im Nordwesten Spaniens in Galicien findet man die Herkunftsbezeichnung Ribeiro. Ribeiro, also Uferland, deshalb, weil dieser Bereich sich hauptsächlich entlang des Flusses Miño und seiner Nebenflüsse zieht. Die meisten Weine der Region, auch bekannt durch Santiago de Compostela, dem Ziel vieler Pilger auf dem Jakobsweg, sind leicht, jung und spritzig, ob es sich nun um Weißweine aus Treixadura, Torrontes u.a. oder um die Rotweine etwa aus Garnacha handelt.

Viña Reboreda

Viña Reboreda

Der Ribeiro ist ein blass strohgelber leichter, frischer, trockener und aromatischer Wein mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Alkohol und Säure. Die Ribeiros enthalten zarte florale und fruchtige Aromen sowie Anklänge von Heu, Rosenblättern und frischer Minze. Im Mund sind sie voller Geschmack, ausladend und lang anhaltend. Die Trauben, aus denen Wein bereitet wird, stammen ausschließlich von traditionellen einheimischen Rebsorten wie Treixadura , Torrontés , Loureiro , Albariño , Caiño , Brancellao , Sousón , Mencía , Ferrón , etc. Viña Reboreda ist ein junger, schwach säulicher, leichter und graziler Wein mit fruchtigem bis blumigem Aroma. Wir empfehlen diesen Ribeiro mit leichten Gerichten zu genießen. Darum ist er ein ausgezeichneter Begleiter für Tapas. In seinem Heimat Galizien wird tradizionel diesem Wein zu Pulpo a la Gallega und andere Meerestiere serviert. Also dann, wie man in Galizien sagt: ¡Saúde!

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Buñol sieht rot - Tomatina in Spanien

La Tomatina de Buñol

La Tomatina de Buñol

Von wegen, mit Essen spielt man nicht: im spanischen Örtchen Buñol (Ost-Spanien) fand wieder die berühmte traditionelle Tomatenschlacht „Tomatina“ statt. Jedes Jahr verwandelt sich dann das kleine Städtchen in ein Meer aus rotem Matsch! Zur diesen Tomatenfest haben sich auch in diesem Jahr wieder zehntausende Teilnehmer mit 120 Tonnen Tomaten beworfen und die Straßen in knietiefe Seen von Tomatenbrühe verwandelt.

Dieses Fest findet seit 1945 am letzten Mittwoch im August statt und lockt immer tausende von Touristen aus ganz Europa, Asien, den USA und Australien an. Die Ursprünge des Spektakels gehen nach der Legende darauf zurück, dass junge Leute in den 40er Jahren einen Umzug mit Tomaten beworfen hatten. Die Werfer wollten dagegen protestieren, dass sie bei der Veranstaltung nicht mitwirken durften.

Fünf Lastwagen karrten 120 Tonnen Tomaten ins Zentrum der 10.000-Einwohner-Stadt. Viele von ihnen waren schon Stunden vorher eingetroffen und hatten sich die Wartezeit mit Sangria-Trinken vertrieben.
Die Schlacht verwandelte die engen Straßen im Zentrum der Stadt in stellenweise knietiefe Seen von Tomatenbrühe. Die Polizei sei mehrfach eingeschritten, um allzu gewalttätige Werfer im Zaum zu halten. Sanitäter behandelten etwa zwei Dutzend Menschen wegen Schwindelanfällen oder Augenreizungen. Seitdem internationale Medien über das Fest berichten, nehmen immer mehr Menschen an der „Tomatina“ teil. Dieses Jahr bot die Stadt sicherheitshalber 200 Polizisten und Beamte des Zivilschutzes sowie zwei Polizeihubschrauber auf.
Die häufig mit nacktem Oberkörper kämpfenden Schlachtteilnehmer wurden angewiesen, die Tomaten vor dem Wurf zu zermatschen, um Verletzungen zu vermeiden. Sie sollten alte Sachen anziehen und möglichst feste Schuhe tragen, um in der Tomatensoße nicht auszurutschen. Außerdem erging der Rat, Schwimmbrillen aufzusetzen, weil die Säure der Tomaten den Augen zusetze!

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